Spa­ten­stich in Lübbecke!

das Bild zeigt den offiziellen Spatenstich

Foto: SeWo

Der Bau­wa­gen steht schon, das Apart­ment­haus kann bald fol­gen: mit dem offi­zi­el­len Spa­ten­stich ist am 28. Sep­tem­ber 2020 die Bau­stel­le an der Hein­rich-Vormb­rock-Str. 2 in Lüb­be­cke eröff­net worden.

LWL-Direk­tor Mat­thi­as Löb hat gemein­sam mit And­re Isbrandt (Wit­te­kinds­hof), Oli­ver Zech (Archi­tekt), Frank Haber­bosch (Bür­ger­meis­ter Stadt Lüb­be­cke), Annet­te Schmidt (Geschäfts­füh­re­rin SeWo), Dr. Dierk Star­nitz­ke (Vor­stand Dia­ko­ni­sche Stif­tung Wit­te­kinds­hof) und Dr. Her­bert Voll­mer (LWL-Land­schafts­ver­samm­lung) vor Gäs­ten und Pres­se­ver­tre­tern den Start­schuss für den Bau gegeben.

Die SeWo wird in Lüb­be­cke ein Wohn­haus mit Ein­zel­ap­par­te­ments für zwölf Mie­ter rea­li­sie­ren, um Men­schen mit geis­ti­ger Behin­de­rung und Adi­po­si­tas oder dem Pra­der-Wil­li-Syn­drom mit der Unter­stüt­zung der Dia­ko­ni­schen Stif­tung Wit­te­kinds­hof eine höhe­re Selbst­stän­dig­keit im Woh­nen und in der Lebens­füh­rung zu ermög­li­chen. Die Fer­tig­stel­lung ist für Dezem­ber 2021 geplant. Wesent­li­che Bestand­tei­le des Pro­jekts ist die zusätz­li­che Tech­nik­aus­stat­tung, die die Selbst­stän­dig­keit der zukünf­ti­gen Mieter:innen unter­stützt. So wird ein Leben in der eige­nen Woh­nung über­haupt erst vor­stell­bar. Gleich­zei­tig bie­tet die mensch­li­che Unter­stüt­zung durch den Wit­te­kinds­hof Sicher­heit bei der Bewäl­ti­gung des Alltags.

Mat­thi­as Löb sieht in der Quar­tier­s­ein­bin­dung eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung für den Erfolg des Pro­gramms: „Wir kom­bi­nie­ren Tech­nik mit guter Nach­bar­schaft, die nicht immer von selbst kommt, son­dern die wir mit der soge­nann­ten Quar­tiers- und Teil­ha­be­ge­stal­tung för­dern. Die Anwoh­ner sol­len sehen: Men­schen mit Behin­de­rung sind gute Nachbarn.”

Damit die gute Nach­bar­schaft gelingt, wird die Quar­tiers- und Teil­ha­be­ge­stal­te­rin Miri­am Kem­pa schon wäh­rend der Bau­zeit vor Ort sein, der neu gestal­te­te Bau­wa­gen steht dazu als Treff­punkt zur Ver­fü­gung und lädt zum Aus­tausch ein.

Ich bin dann Ansprech­part­ne­rin für die Anwoh­ner, auch um even­tu­el­le Hem­mun­gen abzu­bau­en, die es lei­der immer noch gibt“, sagt Frau Kem­pa. Wich­tig sei, mit den Leu­ten ins Gespräch zu kom­men und sie über den anste­hen­den Bau zu infor­mie­ren, mit­tel­fris­tig gel­te es, Netz­wer­ke auf­zu­bau­en und Räu­me gemein­sa­mer Begeg­nung zu schaffen.

Die Lage in der Hein­rich-Vormb­rock-Stra­ße in Lüb­be­cke bie­tet sehr gute Vor­aus­set­zun­gen: innen­stadt­nah gele­gen, mit fuß­läu­fi­ger Anbin­dung an zahl­rei­che Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te“, sag­te André Isbrandt vom Wittekindshof.

Zufrie­den zei­gen sich an die­sem Mor­gen auch der Vor­stand der Dia­ko­ni­schen Stif­tung Wit­te­kinds­hof, Dierk Star­nitz­ke und Lüb­be­ckes Bür­ger­meis­ter Frank Haber­bosch. „Wir haben mit dem Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe einen ver­läss­li­chen Part­ner, mit dem wir schon vie­les auf den Weg gebracht haben“, sag­te Star­nitz­ke. Bür­ger­meis­ter Frank Haber­bosch beton­te, die Stadt haben bei der Inklu­si­on einen wei­te­ren Schritt nach vorn gemacht.

Beson­ders groß war die Freu­de bei Dirk Milo­se­vic, der als zukünf­ti­ger Mie­ter sei­nen Wunsch zum Aus­druck brach­te: „Ich möch­te eine eige­ne Woh­nung haben und selbst­stän­dig leben.“

Mehr zum Wohn­pro­jekt in Lüb­be­cke ist hier zu fin­den: “Leich­ter Leben in Lübbecke”